|
|
31.08.2007 Young&Restless @ Uebel&Gefaehrlich |
Elektronisch geht es diesen Freitag (31.08./23:00@Uebel Gefährlich) extrem spannend mit der Releaseparty von ErrorError weiter, wohinter die Superstars Denis Karimani (Remute) und Pelle Buys stecken.
Das ganze im Rahmen der Young&Restless. Das ganze mit großem Rahmenprogramm.
Ab jetzt für Leseratten:
31.08.2007 Young&Restless @ Uebel&Gefährlich
Der Hamburger Tele-Michel bleibt vorerst noch wegen Umbau-Maßnahmen geschlossen, das Berliner Gegenstück als "Ulbrichts Gedächtniskirche" betitelt - dagegen geht es am 31. August im Uebel&Gefährlich bei Young&Restless steil bergauf und alles dreht sich. Wir präsentierendie Releaseparty von ErrorError! Sender Records ist die Quelle der elektromusikalischen Signale und bittet mit dem fliegenden Elektronen Live-Act ErrorError und DJ Benno Blome zum Effektsurfing einer fortschreitenden Welle der Tanzbarkeit. Dabei bleibt die Rotation entscheidend und mit Pelle Buys, Pruzza, Alex Wegner und Fissure oszillieren wir ein weiteres mal in periodischer Wechselspannung zwischen den Genres und im Dualismus von Teilchen und Welle schreit es nach elektrisierender Entkopplung und Ekstase!
Lineup:
- ErrorError live (Sender Records)
- Benno Blome (Sender Records, Berlin)
- Pelle Buys (ErrorError, Sender Records)
- Pruzza (Electronic Breakz)
- Alex Wegner (Restless Sounds)
- Fissure (Restless Sounds)
Weitere Infos:
Style: ErrorError Release Party und Technostylewars Beginn: 24 Uhr Location: Uebel&Gefährlich (im Bunker / Feldstr. 66, 20359 Hamburg) Eintritt: 7
Web:
http://www.myspace.com/restlesssounds
Error Error" oder wie man aus Fehlern lernt
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Hamburgern Denis Karimani (auch bekannt als "Remute" durch diverse Releases auf z.b. Areal, Dekathlon, Traum, Ladomat2000,...) und Pelle Buys ( neben tollen Solo-Releases auf Italic, Kompass oder Dogtown nun auch auf Sweat Lodge) begann zuallerst einmal mit zwei Fehlern: Man wählte als Produktionsweise die Kooperation mittels des Internets und prompt versagte plötzlich auf beiden Seiten die Verbindung zum Netz der Netze und unsere beiden Protagonisten starrten verwirrt auf den Monitor.
Es vergingen ein paar Augenblicke bis beide Seiten realisierten, dass der Fehler selbst verschuldet war und durch einen einzigen Mausklick schon umgangen werden konnte. Zumindest war in diesem Moment der Erkenntnis der Projektname für das Schaffen der Beiden geboren: ERROR ERROR.
Nachdem die beiden aus ihren Fehlern gelernt und einen Weg gefunden hatten doch noch über das Internet zusammen zu musizieren, fingen sie langsam an sich Schritt für Schritt ihre eigene kleine Welt aus Wahnsinn-infiziertem House zu erschaffen, die sowohl glitzernde und brodelnde Exzess-Tempel a la "Studio 54" , alsauch düsterste Abgründe und dunkle Gassen a la "After After After Hour Elend" beinhaltet und auch alles dazwischen und was auf dem Weg dorthin liegt. Aber bitte
immer mit einer funky Attitüde dabei und auch immer schön an Freitagabend denkend... Für die nahe Zukunft steht erstmals ein Error Error-Release auf dem Berliner Label "Sender Records" an, wo die beiden sich in eher technoideren Soundgefilden austoben und unter anderem Geschichten von Städten, welche sich in Schokolade verwandeln und Staubsaugern mit
Eigenleben erzählen.
Benno Blome
Für viele ist Techno eine punktueller Rausch, der schon nach einer Nacht wieder vorbei sein kann. Bei Benno Blome geht es um etwas anderes: um ein tiefgreifendes Engagement für die Musik, Techno ist für Blome eine Lebensliebe. In diesem DJ, Musiker und Labelmacher materialisieren sich beinahe zwanzig Jahre Technogeschichte. DJ Benno Blome bringt ein ganz besonderes Gewicht und eine Tiefe hinter die Plattenteller, die auch in der Nacht-Metropole Berlin ihres Gleichen sucht: Kaum jemand definiert Techno in dieser Stadt so wie er. Seine Sets versprechen nichts, was sie nicht halten können: Sie schreien die
Crowd nicht an, vielmehr haben sie eine magnetische Wirkung, der sich niemand entziehen kann.
Beharrlichkeit, Ruhe, Understatement und Konzentration sind die Qualitäten die Blomes Sets, Produktionen und seine A&R-Arbeit für sein Label Sender Records ausmachen. Sender-Partys sind zwischen New York und Moskau zu einer Referenz für einen so hzeitgenössischen wie zeitlosen Techno-Sound geworden. Blome tritt als Teil der hervorragend aufgestellten Sender-Posse auf, mit Künstlern wie Misc, Bloody Mary, Pan/tone, Jens Bond, k.lakizz - oder allein als Headliner, denn in langen Sets kann er seinen Sound besonders gut entwickeln. Mit seinem Label Sender hat Blome 1999 einen Prototyp erschaffen, der heute weit verbreitet ist: Labels, die sich durch einen speziellen Musikstil definieren und um die sich das engmaschige, hochproduktive Netzwerk einer überschaubaren, aber doch offenen Clique von Producern webt.
Pruzza
Der sympathische Wahlhamburger Pruzza begann 1997 das "schwarze Gold" zu kaufen. Von Hip-Hop, D..n..B, Reggae und elektronischer Musik kaufte er sich alles was ihm gefiel. 2002 war er Mitbegründer des Reggae-Soundsystems "Massaya", welches
auch noch heutzutage in Hamburg aktiv ist. Ende 2003 stieg er aus, um dann zusammen mit "Dubios" den Sound "Black Widow" zu gründen, der sie noch bis heute verbindet. Sein Focus jedoch richtete sich zunehmend auf die elektronische Musik. So schloss er sich Anfang 2005 mit Martin "Fank" zusammen und ist seitdem ein Teil von "ElectronicBreakz", die sich dem Nu-Skool-Breakz verschrieben haben. Alleine jedoch beschreitet er die Gefilde des 4/4 Takts und kombiniert House, Techno, Electro und Breakz mit ausgefeilter Technik. Seine Sets sind funky, techy und tanzbar. Sein Gespür für den richtigen Sound zum richtigen Zeitpunkt, lässt für jeden Tanzwütigen und Nachtschwärmer keine Wünsche offen! It..s Peak-Time...
Alex Wegner
1993 schlingert sich Alex Wegner zunächst durch die rasant gebrochenen Rhythmen von Breakbeat und Jungle. Bei dieser Geschwindigkeit ist das menschliche Gehör schnell versucht, die Zählzeiten in halbierter Geschwindigkeit zu hören. Alex zählt weiter und fängt nach seinen ersten Berührungen mit House und Techno 1995 selbst an, die Platten zu drehen.
Er entwickelt seinen ganz persönlichen Stil im genreübergreifenden Fluss aus minimaltechnoelectro und ist damit ganz nah dran am Zahn der Zeit. Den elektronischen Beatz verfallen, beweist er seine Vielfalt bereits 2002 als Resident beim Electric Thursday im Sommersalon auf der Reeperbahn und neben weiteren Auftritten in Hamburg (Phonodrome, Hafenklang, Waagenbau) und Bremen (Reclaim the Ship) begleitet er schließlich 2004 die Philips-Beach-FM-Tour durch diverse Bäder der Republik bis nach Wien. Bevor ihm jetzt gleich jemand einen Antrag in einem Flugzeug über dem Festivalgelände der Fusion machen möchte - auch das hat er letztes Jahr bereits selbst erledigt und ist privat nicht mehr zu haben. Musikalisch können wir von ihm nie genug bekommen!
Fissure
Unsere Residents versetzen das Turmzimmer mit Ihren individuellen Rhytmen aus Fusion Drum n Bass regelmäßig in tanzende Schwingungen und zeigen damit, dass ihre vielseitigen Beatdetonationen in Hamburg enormes Feierpotential bieten. Reinhören, mitgehen und Abflug!