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BUCOVINA CLUB im Mandarin Kasino PRESENTED BY DJ SHANTEL
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shantel, der wegbereiter des brodelnden, tanzwütigen mix aus clubsounds, future-funk, roma-balladen, balkan-brass und freestyle-electronica präsentiert den gipsy swing und blaskapellensound im kühlen norden! Shantel – alias Stefan Hantel / November 2006, ist ein vielfältiger Musiker und Produzent – “König des Balkan Dancefloor” (Mondomix), Gewinner des BBC World Music Award 2006* und Nummer 1 der europäischen Weltmusikcharts**. Sein neuestes Album „Bucovina Club Vol. 2“ wurde von dem englischen Magazin Songlines zur besten Produktion des Jahres gekürt und in NME & Rolling Stone
gefeatured. Deutsche und französische Fernsehprogramme (ZDF, ARD & Arte) brachten ausführliche Berichte über ihn. Für seinen berauschenden Mix aus Balkan Beats, Gypsy Grooves, Freestyle Electronica und Ukraina-Punk ist er weltweit renommiert, respektiert und gefragt. Shantel hat die
wildesten Sounds Osteuropas in die Clubwelt gebracht. Seine stilistische Revolution begann er nach einer Reise in die Bucovina, einer Grenzregion zwischen Rumänien und der Ukraine, der Heimat seiner Familie mütterlicherseits. Shantel hat eine völlig neue Welle einer Pop- und Musikkultur ausgelöst, die
die energiegeladenen Klänge des Ostens angenommen hat bar üblicher Klischees, ethnologischen Ballasts oder volkstümelnder Traditionalismen. Ein neuer Sound etabliert sich. Sein unvergleichlicher Mix aus Romantik, Leidenschaft, Feuer und Anarchie macht aus Shantel & Bucovina Club eines der
aufregendsten musikalischen Genres unseres Planeten. Shantel hat die angesagtesten Plätze der Welt im Sturm erobert, darunter die Berliner Staatsoper, die Brixton Academy in London, das Tim Festival in Rio de Janeiro, das Cabaret Sauvage in Paris sowie das legendäre Festival Transmusicales de
Rennes in der Bretagne. Er tritt regelmäßig in zahlreichen europäischen Städten auf, wie z.B. Rom, Wien, Zürich oder Istanbul. Gerade hat er eine Tour zum Erscheinen des Films des englischen Comedians Borat beendet. Derzeit arbeitet er am Soundtrack des neuen Films von Fatih Akin „Auf der
anderen Seite“ der in Cannes 2007 präsentiert wird, sowie an seinem neuen CD - Album “Disko Partizani“, welches im Mai 2007 erscheint. Shantels Auftritte generieren pure Euphorie. Seine Partys schließen dort an, wo die ekstatischen Raves der House- und Technogeneration aufhörten. In der U.S.
Amerikanischen Presse konnte man lesen: “Shantel//Bucovina Club ist wahrscheinlich das interessanteste Party- und Musikkonzept seit der Erfindung von Acid House!” Shantel meistert den Mix osteuropäischer Magie mit einem Hightech Puls / Rhythmus. Shantel bringt alle möglichen Szenen,
Altersgruppen und Nationalitäten zusammen, dies aber nicht in politisch korrekter Multikulti Art und Weise. Deshalb: Kickt das Sofa weg, öffnet den Wodka und lasst die Party steigen! Dank an: essayrecordings
helpful links:
www.bucovina.de
BUCOVINA CLUB
PRESENTED BY DJ SHANTEL
MANDARIN KASINO
REEPERBAHN 1 - HAMBURG ST.PAULI
FR. 12.01.2007
23:00 UHR - AK 9,00
INFOs zu SHANTEL - BUCOVINA CLUB
Ein neuer Sound wird salonfähig. Doch erst einmal der Reihe nach: Was ist bisher passiert? Als der Frankfurter Freestyle- & Electronica-DJ Stefan Hantel vor Jahren begann, in seinem gewohnt eklektischen Mix Beats mit Brass-Madness, Roma-Balladen und Tänze vom Balkan zu verwirbeln,
fanden die Tanzfreudigen diese Herangehensweise nur logisch. Eine Reise in die Bucovina, die Heimat seiner Familie mütterlicherseits, und nach Rumänien brachte ein Erweckungserlebnis: Was vorher von Platten wie ein ferner Klang aufstieg, hier war es physisch erlebbar: wilde Blaskapellen, Sängerinnen
mit Soul in der Stimme, Melancholie und Blues in gesungenen oder instrumentalen Balladen, Frenesie in den Tänzen Kolo, Hora oder Cocek (die Balkan-Variante des Bauchtanzes). "Czernowitz, das waren Sonntage, die mit Schubert begannen und mit Pistolenduellen endeten.
Czernowitz, auf halbem Weg gelegen zwischen Kiew und Bukarest, Krakau und Odessa, war die heimliche Hauptstadt Europas, in der die Metzgertöchter Koloratur sangen und die Fiaker über Karl Kraus stritten. Wo die Bürgersteige mit Rosensträußen gefegt wurden und es mehr Buchhandlungen
gab als Bäckereien. Czernowitz, das war ein immerwährender intellektueller Diskurs, der jeden Morgen eine neue ästhetische Theorie erfand, die am Abend schon wieder verworfen war. Wo die Hunde die Namen olympischer Götter trugen und die Hühner Hölderlin-Verse in den Boden kratzten. Czernowitz
war ein Vergnügungsdampfer, der mit ukrainischer Mannschaft, deutschen Offizieren und jüdischen Passagieren unter österreichischer Flagge zwischen West und Ost kreuzte. Czernowitz war ein Traum. Die glückliche Ehe der Habsburger mit dem deutschsprachigen jüdischen Bürgertum, das diesen
Außenposten der k. u. k. Donaumonarchie am Rande der bessarabischen Steppe zu einem ökonomischen und vor allem kulturellen Zentrum Osteuropas machte". Georg Heinzen zitiert von Ernst Hofbauer in „Verwehte Spuren – Von Lemberg bis Czernowitz ein Trümmerfeld der Erinnerungen“
(Ibera Verlag, Wien 1999) Eine wichtige Inspiration für Shantel ist der kosmopolitische Stil- und Völkermix der Bucovina vor den
Kriegen. Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bucovina, Stadt der großartigen Dichter und Denker deutscher Sprache, Rose Ausländer, Paul Celan und Selma Meerbaum-Eisinger und berühmter Musiker wie der „Caruso des Ostens“, der deutsch-jüdische Tenor Josef Schmidt („Ein Freund, ein
guter Freund“) im Zentrum der Bucovina gelegen, war die Heimat seiner Vorfahren. Wenn auch die einmalige multikulturelle Atmosphäre nach dem Einfall der Nazis und später durch den Stalinismus unwiederbringlich zerstört wurde.
Der Balkan ist dank Shantel im Club angekommen, mit dem Bucovina Club wurde gar eine neue Pop-/Clubkulturwelle ausgelöst, die sich frei von Klischees, ethnologischem Ballast oder musealem Denken an den Klängen Osteuropas erfreut. Ein neuer Sound wurde so salonfähig gemacht. Dabei macht
Shantel das beliebte wie beliebige Spiel des seelenlosen Plünderns der Quellen nicht mit, sondern erweist zunächst den Wurzeln seinen Respekt. Ziel ist die Weiterentwicklung und Überführung des Sounds in einen urbanen europäischen Kontext. Hier berühren sich Club- wie traditionelle Musik, denn
beide sind im besten Sinne niemals statisch, sondern ständigen Veränderungen und Anpassungen an das aktuelle Lebensgefühl unterworfen. Shantel behandelt – auf Grundlage seines „alten“ Wissens als Produzent elektronischer Musik – diese Musikstile genauso wie eine HipHop- oder Dancemusic-
Produktion. Nicht im sterilen Konzertsaal, sondern im Setting des Clubs oder der Party an einem ungewöhnlichen Ort entfaltet der Sound seine ganze Magie. Und der neue Sound kommt in den europäischen Szeneläden Nouveau Casino und Favela Chic (Paris), Futuro Flamenco/Nottinghill Arts
Club (London), P.P.C. (Graz), beim MTV-Festival im größten Club Bukarests, bei den legendären Transmusicales in Rennes, in Tel-Aviv, beim Balkan-Fever-Festival (Wien) wie auch an den Orten der Hochkultur, in den Schauspielhäusern Wien, Hamburg, Stuttgart, in der Berliner Staatsoper und dem
Hebbel Theater Berlin oder bei den Wiener Festwochen bestens an. In verschiedenen Städten gibt es regelmäßige Clubabende, wie in Zürich (Xtra) oder Nürnberg (K 4), in Frankfurt (Schauspiel) sowie die jährlichen Großereignisse Bucovina-Club-Open-Air und Jardin du Monde beim Museumsuferfest, die
tausende von Besuchern in ihrer Feierfreude vereinigen. Als Abschluss des Station-to-Station-Festivals in Florenz ließen sich über 10.000 in den Bucovina Club entführen.
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